Taijiquan - Die Kunst der Gesundheitsverteidigung

Sei still wie ein Berg,
beweg dich wie ein großer Fluß.

Taijiquan ist eine Synthese von Kampfkunst und therapeutischer Methode zur Entfaltung der Lebenskraft. Taijiquan bietet verschiedene Formen zur Atem-und Bewegungsmeditation und spiritueller Entwicklung.
Wörtlich bedeutet Taijiquan: die Faust des höheren Prinzips.
Taijiquan entstand aus einer Kombination von antiken taoistischen Übungen für ein langes Leben (Qigong), Beobachtungen von Tierkämpfen in der Natur und buddhistischer, waffenloser Selbstverteidigung. Viele Jahrhunderte bliebt Taijiquan eine geheimgehaltene Bewegungskunst. Heute wird es überall in China praktiziert als eine Methode zur Stärkung der Gesundheit.
Taijquan beinhaltet eine feine poetische und wissenschaftliche Vorstellung des Lebens. Die Bewegungen basieren auf der Suche nach dynamischer Harmonie der Gegensätze und dem Gleichgewicht von Yin und Yang, von leer und voll.
Der wachsame und entspannte Geist, nicht mechanische Kraft, setzt die Lebensenergie in Bewegung. Der Körper bewegt sich langsam, sanft und studiert in bestimmten Formen. So wird das Qi, die Lebensenergie angereichert. Menschen aller Altersstufen können Taijiquan lernen.

Taijiquan und Qigong (die Übung der Energie) werden in der vorbeugenden und therapeutischen Medizin als ganzheitliche Gesundheitsfürsorge angewandt. Der legendäre Gründer von Taijiquan Chang San-feng vom Wu Tang Berg wünschte, daß auf der ganzen Welt Menschen durch das Praktizieren von Taijiquan ein langes Leben erhalten.

Stimm- und Bewegungsbildung

Entspannung und Aktivierung für Körper, Atem und Stimme
auf der Grundlage der Bewegungsarbeit von Elsa Gindler
mit Maria Nora.

Die Stimm- und Bewegungsbildung ist eine Körperarbeit, die aus dem Bereich der konzentrativen Bewegungstherapie kommt. Auf ruhige und konzentrierte Art wird die Anatomie des Körpers erarbeitet.
Zusammenhänge von Knochen und Muskeln werden erspürt, Glieder und Gelenke werden gelockert. Die Wirbelsäule wird gedehnt und in ihrer Funktion für die Aufrichtung ausprobiert. Im Zusammenhang mit der Schwerkraft werden Bewegungen erforscht, wie z.B. gehen, sitzen, liegen.  Über die Atmung entwickelt sich die Arbeit mit der Stimme. In Lauten, Texten und Melodien wird die Stimme in ihren Funktionsweisen und ihrem Klang ausprobiert. Sprechen, Tönen und Singen sind Teil der Stimmarbeit. Es ist eine intuitive Arbeit, die sich nicht an bestimmte Übungen hält.
Sie versucht, Bewegungsmuster bewußt zu machen und anatomische Zusammenhänge zu klären.
Die Arbeitsmittel sind einfach: Sandsäckchen, Bälle, Stöcke.

Die Arbeit dient der Entspannung und Entfaltung von Bewegung, Kraft und Stimmklang. Sie richtet sich an Menschen aller Berufsgruppen. Besonders jene, die beruflich viel sprechen müssen, können durch sie profitieren.
Sie trägt zur Persönlichkeitsentwicklung bei und wirkt seelisch heilend.

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Maria Nora unterrichtet Stimm- und Bewegungsbildung

in Schauspielschulen

in Bildungswerken

in den Ferien

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